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| Pöring 300 - 2006 - Spannung, Schokolade
und was zum Spielen!!! |
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| Am Freitag, dem 20.10.2006 fand der Trainingsabend
für die Pöring 300, die am Samstag darauf folgten,
statt. Vor den Toren des SRC Pöring war bereits Greg's
American Spezialitätentempel aufgebaut. Begrüßt
wurde man darin mit einem freundlichen "Welcome NASCAR
Fans". Überhaupt hat Mr. NASCAR für ein perfektes
Ambiente gesorgt. Überall Fahnen und Girlanden im NASCAR
und USA Stil, das paßte alles perfekt zum Event. Bereits
zum Trainingsabend trafen überraschend viele NASCAR Racer
ein. Aus dem angrenzenden Ausland verirrten sich jedoch leider
nur Thomas "Long" Lange und sein Bruder Stefan "Egi"
Lange aus dem Frankenland (Ochenbruck) nach Pöring. Dies
sollten neben Martin Arnold auch am Samstag die einzigen "nicht"
NCS Racer bleiben. |
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| Die Pit-Area war sehr schnell mit Slotkoffern,
Reifenschleifmaschinen und sonstigem Equipment gefüllt
und es wurde noch gebastelt, vorbereitet und natürlich
trainiert. Die ansonsten in der NASCAR Club Serie nicht verwendeten
Wiesel Reifen wurden auf mehreren Schleifmaschinen nochmals
auf Vordermann gebracht. Die in den meisten Rennställen
vorhandenen Fahrzeuge wurden auf Ihren Speed für die Kombination
Blue Track/Wiesel Reifen hingetrimmt und ausgetestet. Die Zeiten
auf dem Blue Track vielen im Laufe des Abends immer weiter ab,
bis Zeiten um die 9,2 Sekunden auf den Bildschirmen auftauchten,
was den einen oder anderen schon zur Verzweiflung brachte. |
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Beinahe Verzweifelt wurde auch schon Mr.
NASCAR erwartet, der leckere SUBWAY Sandwitches für die
hungrigen Racer mitbrachte. Auch für Kaffee und Kuchen
war bereits gesorgt. Und als Schlummertrunk, um für den
anstrengenden Rennsamstag gerüstet zu sein, war leckeres
Anheuser Busch Bud verfügbar. So steigerte der Trainingsabend
bereits die Lust auf den folgenden Eventsamstag. Man unterstützte
sich gegenseitig bei der Vorbereitung der Autos und der Reifen,
führte interessante und lustige Benzingespräche und
freute sich schon auf den Rennsamstag.
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| Am Samstag waren die Clubräume des SRC Pöring
bereits ab 8:15 geöffnet. Für Frühstück
in Form von Kaffee und Butterbrezen sorgte bereits unser Don
Petro. Im Laufe des Vormittags sollten also 18 Starter aus der
Pöringer NASCAR Club Serie, verstärkt durch die beiden
Ochenbrucker Long und Egi in Pöring eintreffen. Bis 11:00
war noch Zeit um sich auf die Rennen vorzubereiten, was reichlich
genutzt wurde. Im Laufe des Vormittags sorgten "SCHROTTI"
und Mr. NASCAR noch für zwei fantastische Überraschungen.
Die erste in Form eines Amerikanischen V8 Motors, der in die
Karrosserie eines Ford GT verpackt war. Das Fahrzeug wurde von
Geiger US Cars zur Verfügung gestellt. Der Ford GT wurde
von Juni 2003 bis September 2006 insgesamt 4039 mal gebaut.
Er ist die moderne Wiederauflage des Ford GT40 aus den 60er
Jahren. Dieses Fahrzeug ist als Sondermodell in klassischen
Gulf Farben lackiert. Die Motorleistung wurde nochmals etwas
angehoben, von den Serienmäßigen 551 PS auf ca. 640
PS. Schicke verchromte 20" Felgen machen den sowieso nicht
gerade unauffälligen Sportwagen zum absoluten Hingucker
und unterstreichen nochmals die fast schon erotischen Formen
des Wagens. Der Sound des V8 verursachte Bauchkribbeln pur.
Leider stand das Fahrzeug nicht für Probefahrten zur Verfügung.
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| Die zweite Überraschung kam in Form einer
Torte im Zielflaggen Design inklusive Pöring 300 Logo.
Herzlichen Dank dafür an Mrs. NASCAR Vicky. |
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| Je näher es auf 11:00 Uhr zuging, desto
mehr merkte man, dass die Anspannung bei den Fahrern schön
langsam stieg. Waren die Autos wirklich perfekt vorbereitet?
War die Übersetzung passend dem Blue Track gewählt?
Und waren die Autos dem Reglement entsprechend vorbereitet?
Punkt 11:00 Uhr wurde die Trainingssession beendet und der Bahnstrom
abgeschaltet. Die technische Abnahme förderte keine Überraschungen
zu Tage. Nur das klassische Problem der Leitkielhalterschrauben
bzw. der vorderen Karosseriehalterschrauben, die vereinzelt
nicht ganz die geforderte Bodenfreiheit von 0,8 mm einhielten
trat vereinzelt auf, was sich aber in allen Fällen schnell
beheben lies. Nach der technischen Abnahme traten die Akteure
zum Qualifying an. Die Startreihenfolge zum Qualifying wurde
im Losverfahren ermittelt. Jeder Teilnehmer hatte 1 Minute Zeit
um die schnellstmögliche Zeit auf die rote Spur zu brennen.
Am erfolgreichsten tat dies der Beerische Meester Michael Wilke
mit einer Zeit von 9,143 Sekunden, gefolgt von Karl Daamen mit
einer 9,267 und auf dem dritten Platz Martin Arnold mit 9,336
Sekunden. Da man gut im Zeitplan lag, war noch Zeit um sich
in Greg's Inn zu stärken. Unsere Grillmeister Greg, Hermann
und Andi sowie Thekenschlampe Peter Neumeier sorgten für
die leckersten Hamburger im Großraum München. Jeder
konnte nach eigenem Geschmack seinen Burger zusammenstellen
und entweder mit French Fries oder mit Onion Rings genießen.
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| Um 13:00 Uhr wurde dann das Rennen gestartet.
Zwei mal Vier mal 6 Minuten pro Spur waren zu fahren. Nach dem
ersten Rennen wurde ein Regrouping nach dem Zieleinlauf des
ersten Rennens durchgeführt. Die Runden der zwei Rennen
wurden zum Gesamtergebnis addiert. Die Fahrzeit war so berechnet,
dass die 300 Runden von den besten Fahrern in 48 Minuten zu
schaffen sind. In der ersten Gruppe starteten NCS Neueinsteiger
Reiner Hell, der erst sein drittes Rennen auf sich nahm, Hermann
Weimann, der dieses Jahr das erste mal in der NCS dabei ist,
Pepe Schnack, der mit einem Leihauto von Thomas Müller
fuhr und Stefan "Egi" Lange von der Ochenbrucker Fraktion,
der nach dem tollen Resultat auf seiner Heimbahn hier natürlich
unter großem Erfolgsdruck stand. Reiner, der sein erstes
Rennen auf dem Blue Track antrat, hatte sichtlich Schwierigkeiten
mit dem Kurs. Auch der Leihwagen, ein 98er Goodwrench Chevy
aus dem Team RoTeRa war nicht optimal vorbereitet. Aber er konnte
sich in der Performance von Spur zu Spur steigern. Am Ende standen
121,05 Runden im ersten Lauf und 128,08 im zweiten Lauf auf
dem Monitor, was eine Gesamtrundenzahl von 249,13 und den 20.
Platz ergab. Pepe Schnack war der Leihwagen, ein Nr. 9 Dodge
deutlich anzusehen, er war mit angezogener Handbremse unterwegs.
138,12 Runden standen nach 24 gefahrenen Minuten auf seinem
Konto, was nicht seinem in der NCS gewohnten Speed entsprach.
Im zweiten Lauf waren es dann immerhin 2 Runden mehr, was in
Summe 278,20 Runden ergab. Dies reichte nur für den 17
Endrang. Hermann Weimann, NCS Neueinsteiger 2006 kämpfte
noch etwas mit der Technik und der Straßenlage seines
Budwiser Chevy's und brachte es auf 137,05 Runden im ersten
und 139,26 Runden im 2. Lauf. Dies ergab den 18. Platz in der
Endabrechnung. Am besten zog sich in dieser Gruppe Stefan Lange
mit seinem AC Delco No. 3 Chevy aus der Affäre - fast auf
den Meter genau 2x 139 Runden, in Summe 278,38 - Rang 16. |
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| Die zweite Gruppe bildeten Armin Lausser, der
immer noch mit seiner Freundschaft zu den Modernen NASCARs und
ihrem Sakatsu Fahrwerk kämpft, Mazfred RoTeRa Herklotz
der schön langsam in Schwung kommt, Thomas "Long"
Lange mit seinem wunderschönen US Army Pontiac und Ole
Eichberg, der es wie immer auf sich nahm aus Ingolstadt einzufliegen
um am Rennen teilzunehmen. Classic NASCAR Freak Armin fuhr zwar
sauber seine Runden, konnte aber seinen Alltel Dodge nicht so
richtig in Schwung bringen. Im ersten Lauf 139,09 Runden, was
ihn für den zweiten Lauf in die erste Gruppe zurück
spülte. Im zweiten Turn waren es noch 2 Runden weniger.
Dies reichte nur für den 19. Platz mit insgesamt 276,27
Runden. Mazfred hingegen zeigte mit nur einem Abflug im ersten
Lauf eine überzeugende Leistung, was ihn für den zweiten
Lauf in die dritte Gruppe vor spülte. Mit auf den Meter
genau 2x 143,26 Runden sprang ein neunter Platz in der Endabrechnung
heraus. Thomas Lange war nicht ganz so flott unterwegs, schaffte
es aber ebenfalls in beiden Läufen eine auf den Meter ganaue
Strecke zurück zu legen. Zwei mal 142,06 Runden ergibt
in Summe 284,12 Runden - Platz 14 im Gesamtergebnis. Ole mußte
leider seinen Q7 Quattro Antrieb vor den Clubräumen stehen
lassen und kämpfte im Club mit dem bewieselten Heckantrieb.
Insgesamt legte er 284,27 Runden zurück, Platz 13 im Endergebnis. |
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| Die dritte Gruppe bildeten Andi Lentfellner mit
seinem blauen M&M Pontiac, Mr. Ford Rolli Roland Amerell
mit einem seiner roten Ford Taurus No. 21, Herrenfahrer Artur
Hollerith mit seinem unübersehbaren Menards Chevy aus der
Busch Serie und Peter Paketdienst Neumeier mit seinem UPS Ford
No. 88. Andi überzeugte wieder einmal durch seine ruhige
und saubere Fahrweise und wurde einmal beim Überholen von
Mazfred raus gekickt (Sorry, Andi). Trotzdem standen am Schluß
saubere 285,38 Runden auf seinem Konto, Platz 10 im Endergebnis.
Rolli kämpfte mal wieder mit zu viel Gripp unter den Rädern
und verlor so die eine oder andere Sekunde durch diverse Abflüge.
Endrang 15 mit 279,52 Runden. Artur Hollerith dessen Menards
Chevy definitiv von jedem Einsetzer gut zu sehen ist, holte
sich im ersten Heat 18 Meter Rückstand auf Andi ein. Im
zweiten Rennen fuhr er genau die identische Distanz wie Andi.
So muß er sich auch im Endergebnis um 18 Meter von Andi
geschlagen geben, macht Platz 11 im Endergebnis. Peter zeigte
mal wieder was in seinem Jahreswagen auch in der zweiten Saison
noch steckt und lieferte sich einen Herzerfrischenden Kampf
mit seinem Thekenschlampen-Kollegen Mazfred. Am Ende behielt
er jedoch die Nase um eine Runde vorn. Endrang 9 mit 288,19
Runden. |
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In Gruppe vier kämpften Guitarero
Michael Käthe Föller mit seinem Rock'nRoll Chevy No.
8, Uwe Mr. NASCAR Frühbauer mit seinem "voll krasses
lila, ey" No. 18 Chevy, Thomas Müller lies wieder
seinen Garfield flitzen und Peter Brand mit seinem Harvick Goodwrench
Chevy No. 29. Käthes "8" lief phänomenal
und es entbrannte ein tolles Rennen mit Brandy, der wieder einmal
mit der Perfomance seines Chevys haderte, trotzdem aber einen
Tick schneller schien als unsere Tante. Nach dem ersten Lauf
trennte die Beiden lediglich 10 Meter. Mr. Nascar fuhr konstante
Rundenzeiten und konnte durch wenige Ausfälle glänzen,
hatte jedoch zu keiner Zeit des Rennens die Pace um mit Brandy
und Käthe mitzuhalten, geschweige denn näher an die
Beiden heranzufahren. Trotzdem machte es ihm an diesem Tag sichtlich
Spaß mit seinem lila Boliden zu racen und er verließ
den Fahrerstand bei beiden Sessions mit einem doch zufriedenen
Gesichtsausdruck. Etwas enttäuschend verlief das Rennen
für Thomas Müller, der im Qualifying noch mit einer
9.414 aufwarten konnte, im Rennen aber keineswegs an diese Zeiten
heran kam. Es wirkte als hätte sein Motor die Hälfte
seiner Zylinder verloren, oder hatte Garfield etwa zuviel Lasagne
vor dem Rennen?? Am Ende musste er sich mit 290,38 Runden und
damit Platz 7 zufrieden geben.
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| In Gruppe fünf gab es eine besondere Herausforderung
für Fahrer und Einsetzer. Drei gelbe und ein gelb/blaues
Fahrzeug! Unser Franzl Ofner mit seinem Cheerios Dodge No. 43
in gelb/blau gesellte sich zu Karl Daamen mit seinem gelben
M&Ms Pontiac, Michael Wilke mit seinem Nutter Butter Chevy
No. 3 in gelb und zu Martin Arnold's Nesquik Chevy, natürlich
auch in gelb!!! Im ersten Turn legten Martin Arnold und Michael
Wilke die Pace vor und hatten am Ende jeweils 151,22 beziehungsweise
151,16 Runden auf ihrem Konto. Beide lagen damit sicher auf
Kurs 300 Runden. Mit leichtem Respektabstand folgte Karl mit
seinem Pontiac, der im ersten Rennabschnitt noch nicht so ganz
in Fahrt kam. Wie Thomas in der Gruppe zuvor enttäuschte
Franz in dieser Gruppe, er leistete sich einige Ausrutscher
und war zu Beginn mal wieder viel zu nervös. Sein Auto
lief prima, doch es fehlte an der Umsetzung und so rutschte
er im Regrouping in die zweite Gruppe ab. Wie gesagt, Franz
viel eine Gruppe zurück, dafür stieß Brandy
im zweiten Turn dazu und hatte hier mit zunehmendem Rennfortschritt
mehr und mehr mit Kontaktschwierigkeiten zu kämpfen. Er
musste eine Reparatur-pause einlegen, gab das Rennen aber trotzdem
nicht auf und kehrte erfreulicherweise an den Fahrerstand zurück.
Martin patzte im RERUN zu oft, MW kontrollierte den Lauf zuerst
von der Spitze aus, wurde aber gegen Ende vom Mann dieses Laufes,
nämlich Karl-Heinz Daamen, überholt und nach 24 Minuten
Laufdauer um genau 18 Meter distanziert. |
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| Tja, nachdem Mazfreds Berichtsvorlage nur mehr
wenig hinzuzufügen blieb, ich möchte es so bezeichnen,
er übergab mir ein in Führung liegendes Rennauto in
der letzten Rennrunde, eingangs der Start-/Zielgeraden, kann
ich nun nur noch das Schlusswort nutzen, um ein paar Zeilen
an die Teilnehmer der "Pöring 300 - 2006" zu
richten. Obwohl, wie eingangs erwähnt, außer drei
Teilnehmern, allesamt aus unserer P3 Nascar Club Series stammten,
kann ich auf ein spannendes, faires und absolut lustiges, dafür
sorgte wieder einmal Stargast "Johnny Love", Friendship-
Wochenende zurückblicken. Spannend waren die Rennen von
der ersten bis zur letzten Gruppe, Michael Wilke konnte nach
2004 sein zweites Friendshiprennen gewinnen, wie 2005 lagen
zwei Fahrer am Ende mit exakt der gleichen Renndistanz auf Platz
zwei und alle Gäste genossen sichtlich Wetter, Rennen,
Catering und natürlich den brachialen V8-Sound des Geiger
Ford GT. Mein Dank geht an dieser Stelle an alle Teilnehmer,
die einen wesentlichen Anteil am Erfolg der "Pöring
300" hatten, aber natürlich auch an meine vielen,
vielen Helferlein, die mich von der Organisation bis zum Schluss
unterstützt haben. Ein weiterer Dank gilt unseren Seriensponsoren,
dem Werk (Matthias Parke), Jens Scaleracing, Fa. Adshirt (Norbert
Gmehling) und der Fa. Geiger für den blau/orangen Augenschmaus.
Vielen Dank Euch allen! |
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| Bleibt nur zu sagen: See you next year
at the " PÖRING 300 - 2007"
Eure amerikanischen Berichterstatter
Manfred und Uwe
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